DFG-Generalsekretärin Dorothee Dzwonnek beim Netzwerktreffen in Jülich
Jülich - Am 21.01.2011 war das Forschungszentrum Jülich Gastgeber des ersten Netzwerktreffens des Mentoring-Programms TANDEMplus. Im Rahmen einer Führung konnten die Teilnehmerinnen einen Überblick über das Gelände gewinnen und bekamen in einer anschließenden Präsentation von Frau Dr. Birgit Strodel vom Institut für Strukturbiologie und Biophysik (ISB) exklusive Einblicke in die Arbeit des Forschungszentrums.
Den Höhepunkt am Abend bildete die Dinner Speech der Generalsekretärin der Deutschen Forschungsgemeinschaft, Frau Dorothee Dzwonnek. In informeller Atmosphäre zeichnete Frau Dzwonnek die wichtigsten Stationen ihrer Karriere nach und ließ die Teilnehmerinnen an ihren vielfältigen Erfahrungen teilhaben. Eine neue Aufgabe sei immer eine Herausforderung, durch die die eigene Persönlichkeit sowie die Zuversicht in das eigene Können wachse. Wichtig sei vor allem, sich von der Lust an der Sache leiten zu lassen. Rückblickend auf ihren Werdegang resümierte sie: „Wenn man Chancen sieht, muss man zuschlagen!“ Frau Dzwonneks Schilderung ihres eigenen Werdegangs und der Herausforderungen einer Führungsposition wurden in der anschließenden Fragerunde lebhaft aufgenommen und diskutiert. (ra 25.01.2011)
Erstes Netzwerktreffen in Jülich
Das erste Netzwerktreffen des aktuellen Durchgangs findet am 21. Januar 2011 im Forschungszentrum Jülich statt. Das Treffen soll die Gelegenheit bieten, das Forschungszentrum näher kennenzulernen und durch eine Führung, die von einer Jülicher Mentee durchgeführt wird, einen Einblick "hinter die Kulissen" zu erhalten. Im Anschluss wird Frau Dorothee Dzwonnek, Generalsekretärin der DFG, vor dem Hintergrund ihres eigenen Werdegangs eine Dinner Speech halten. Das abschließende Netzwerkdinner ermöglicht den Austausch mit Frau Dzwonnek und dient der Vernetzung der Programmteilnehmerinnen.
Erster Durchgang erfolgreich gestartet
"Seien Sie frech!", diesen Rat gab Prof. Dr. Ernst Schmachtenberg, Rektor der RWTH Aachen, am 04.11.2010 während seines Grußwortes anlässlich der offiziellen Eröffnung des Programms den Teilnehmerinnen von TANDEMplus. Noch immer seien zu wenig weibliche Führungskräfte vorhanden und ein erklärtes Ziel der RWTH Aachen sei es, diese Situation nachhaltig zu verändern. Eine geradlinige Karriereplanung sei häufig schwierig, aber hier gelte es, sich durch Rückschläge nicht entmutigen zu lassen wie Dr. Ulrich Krafft, Stellvertretender Vorsitzender des Forschungszentrums Jülich, betonte. Vielmehr sei es wichtig, aus solchen Erfahrungen zu lernen und sich weiterzuentwickeln. Ein wichtiger Faktor dafür ist die Begeisterung für das eigene Forschungsgebiet. Dr. Alexander Kurz, Vizepräsident für Wirtschaft und Finanzen sowie kommissarisch für Personal des KIT, brachte dies auf den Punkt und appellierte an die Mentees: "Haben Sie Spaß!".
Im Anschluss an den offiziellen Auftakt erhielten die Mentees im ersten Seminar zum Thema "Karriereplanung" unter der Leitung von Andrea Kück durch eine individuelle Standortbestimmung Impulse für die Wahl ihrer persönlichen Mentorin bzw. ihres persönlichen Mentors.
(Bildergalerie zur Veranstaltung im internen Bereich)
Programmauftakt in Aachen
Am 04.11.2010 eröffnen Prof. Dr. Ernst Schmachtenberg, Rektor der RWTH Aachen, Dr. Ulrich Krafft, Stellvertretender Vorsitzender des Forschungszentrums Jülich, sowie Dr. Alexander Kurz, Vizepräsident für Wirtschaft und Finanzen sowie kommissarisch für Personal des KIT, offiziell die Neuauflage von TANDEMplus im Gästehaus der RWTH Aachen. Das Kooperationsprojekt dient der Karriereentwicklung hoch qualifizierter Frauen aus natur- und ingenieurwissenschaftlichen Fachbereichen der beteiligten Einrichtungen. TANDEMplus setzt somit die Zielsetzung der von 2004-2007 durchgeführten Pilotphase fort, nachhaltig mehr Frauen für Führungspositionen in Wissenschaft und Wirtschaft zu gewinnen.
TANDEMplus geht an den Start!
Das Kooperationsprojekt der RWTH Aachen, des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und des Forschungszentrum Jülich GmbH unterstützt in seiner Neuauflage promovierende Nachwuchswissenschaftlerinnen und Postdoktorandinnen der Natur- und Ingenieurwissenschaften auf dem Weg in eine Führungsposition in Wissenschaft und Wirtschaft.
Zwischen 2004 und 2007 konnten bereits drei erfolgreiche Durchgänge unter Zusammenarbeit mit der RWTH Aachen, der Universität Karlsruhe (TH) (seit 20/2009 Karlsruher Institut für Technologie) und der Fraunhofer-Gesellschaft München durchgeführt werden. Die dort erhobenen Evaluationsergebnisse zeigen eindeutig die Effizienz und Wirksamkeit des Programms.
In seiner Neuauflage stärkt nun das Forschungszentrum Jülich GmbH die Kooperation. Nach erfolgtem Projektstart besteht für zwei interessierte Unternehmen aus der Privatwirtschaft die Möglichkeit, als Projektpartner an TANDEMplus teilzunehmen.
Die Bewerbungsphase für den ersten Durchgang ist abgeschlossen. Interessierte Mitarbeiterinnen der beteiligten Einrichtungen können sich Mitte 2011 für die Teilnahme am zweiten Durchgang von TANDEMplus bewerben.
Der aktuelle Flyer zu TANDEMplus enthält die wichtigsten Informationen zum Programm.



